
Curriculum Vitae
Apl. Prof. Dr. med. Andreas Zieger
Persönlicher, beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang
17. Juni 1949
Geboren und aufgewachsen in Nordhorn, Kreis Grafschaft Bentheim, als siebtes Kind einer Pastorenfamilie mit Herkunft aus Pommern und Berlin
1956-1960
Besuch der Grundschule
1960-1964
Besuch des Nordhorner Gymnasiums
1964
Übersiedlung nach Celle und Besuch des Celler Hölty-Gymnasiums
1968
Abitur in Celle
1969-1970
Zivildienst in der Unfallchirurgie, Krankenhaus Holwedestrasse in Braunschweig
1970-1976
Studium der Biologie/Humanmedizin in Heidelberg und Frankfurt am Main.
1975 Heirat der Sozialarbeiterin Heidi Wiebers
1976 Staatsexamen, Geburt der Tochter Johanna
1977 Approbation
1977-1985
Medizinalassistent und fachärztliche Weiterbildung in Neurologie und Neurochirurgie.
1978 Geburt des Sohnes Kristian
1979
Promotion an der Universität Frankfurt am Main.
1981
Übersiedelung nach Oldenburg
1982
Geburt des Sohnes Oliver
1985
Facharzt für Neurochirurgie (Oldenburg)
1986
Ehescheidung
seit 1982
Lehrbeauftragter für Neurophysiologische und neuropsychologische Grundlagen des menschlichen Gehirns, Fachbereich Pädagogik/Sonderpädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
1987-1997
Neurochirurg in oberärztlicher Funktion am Ev. Stift St. Martin in Koblenz und am Nordwestkrankenhaus Sanderbusch in Sande.
seit 1991/92
Lehrbeauftragter für Klinische Neuropsychologie und Rehabilitation,Fachbereich Psychologie, Universität Oldenburg,
1992-1993
Lehrbeauftragter für Neuropädagogik, Studiengang Behindertenpädagogik,Universität Bremen.
1993
Stellvertretender Vorsitzender der Luria-Gesellschaft e.V. (bis 2004).
1991-1995
Diverse Auslandsaufenthalte, z.B. Universität Guadalajara/Mexiko, Christliche Universität Jakarta/Indonesien und Royal Hospital for Neuro-disability/London (GB)
1994-1997
Klinischer Leiter des interdisziplinären Forschungsprojekts Evaluation zweier Maßnahmen - sensorische Stimulation und Dialogaufbau - zur
Frührehabilitation von Patienten mit schwerem Schädel-Hirntrauma im Koma ("Koma-Stimulation"). Kooperation zwischen der Fakultät Psychologie, Universität Oldenburg, und dem Ev. Krankenhaus Oldenburg, mit Förderung durch das KURATORIUM ZNS (Bonn).
Dezember 1995
Experte bei der Europäischen Konferenz (EU Biomed I-Programm) zu moralischen und ethischen Fragen in der Behandlung von Menschen im Wachkoma (Persistent vegetative state), Institut für Wissenschaft und Ethik in Bonn.
Juni 1996
Experte bei der Anhörung zum Entwurf eines Transplantationsgesetzes (TPG), Ausschuss für Gesundheit, Deutscher Bundestag in Bonn
seit 1997
Ärztlicher Leiter (Ltd. Oberarzt) der Station für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte
(Frührehabilitation), Neurochirurgische Klinik, Ev. Krankenhaus Oldenburg.
November 1997
Erwerb der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen bei der Ärztekammer Niedersachsen.
1998-2001
Mitglied im Ethik-Komitee, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg.
18. Juli 2000
Habilitation im Fach Klinische Neurorehabilitation, Fachbereich Psychologie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Oktober 2000
Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR), Heidelberg.
Frühjahr 2001
Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der Hellmonss-Komastiftung in Wismar
Frühjahr 2001
DRG-Beauftragter für die Abteilung für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg
Herbst 2001
Berufung in der erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neuropsychologie(DKN)in Konstanz.
Dezember 2001
Experte zur Anhörung zum Versorgungsbedarf von Menschen im apallischen Syndrom (Magistrat der Stadt Wien 2001)
2002
Berufung in den Wissenschaftlichen Beirats des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) in Berlin
September 2003
Experte zur Anhörung Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen im Wachkoma.
Enquete Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages in Berlin
Oktober 2003
Berufung in den Wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Wachkoma Gesellschaft in Wien
April 2004
Mitglied in der European Brain Injury Society (EBIS)
10. November 2004
Eingeladener Teilnehmer der Gründungsfeier der "Stiftung Pflege" in Berlin
Frühjahr 2005
Berufung in den Lenkungsausschuss der Projektgruppe "Neurozentrum" am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg
31.12.2005
Eheschließung mit Marlis Puls, M.A., Eurooffice
18.12.2007
Offizielle Ernennung (Urkundenübergabe) zum außerplanmäßigen Professor der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Frühjahr 2008
Wechsel in die Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik mit dem Fachschwerpunkt Klinische Neurorehabilitation und Interdisziplinär Angewandte Neurowissenschaft
Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen, Fachbeiratstätigkeit und Tätigkeit als Sachverständiger
Mitglied in wissenschaftlichen Vereinigungen
Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)
Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neuropsychologie (DGNKN)
Deutsche Gesellschaft für NeuroRehabilitation (DGNR)
Bundesverband Neurorehabilitation (BNR)
Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP)
Deutsche Gesellschaft für Klinische Neuropsychologie (DKN) (Vorstandsmitglied)
Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR) (Hauptvorstandsmitglied)
Neurowissenschaftliche Gesellschaft (NWG)
Medizinische Gesellschaft Oldenburg
Universitätsgesellschaft Oldenburg
Verein zur Förderung der Rehabilitation in Niedersachsen und Bremen e.V. (bis 2004)
Arbeitsgemeinschaft Neurologische Frührehabilitation in Niedersachsen (AGNFR)
Luriagesellschaft e.V. (2. Vorsitzender, bis 2004)
Kuratorium ZNS
Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. (Fachbeiratsmitglied)
Deutsche Hospizstiftung
Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz
Viktor von Weizsäcker Gesellschaft
Akademie für Integrierte Medizin (AIM)
European Brain Injury Society (EBIS) (seit April 2004)
Bundesverband Neurorehabilitation e.V. (2005)
Fachbeiratstätigkeit
Bundesselbsthilfeverband "Schädel-Hirnpatienten in Not e.V." (Amberg)
Landesarbeitsgemeinschaft Phase F in Niedersachsen (Emlichheim)
Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F (Amberg und Middelburg, AG Ethik)
Förderverein für cerebral-, hör- und sehgeschädigte Kinder und Jugendliche e.V. (Aurich)
Hellmonds-Stiftung für Wachkoma-Patienten, Wismar
Institut für Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) (Berlin)
Österreichische Wachkoma Gesellschaft (Wien)
Tätigkeit als Sachverständiger
Dezember 1995
Anhörung zum Europäischen Kongreß zu ethischen und moralischen Fragen in der Behandlung von Wachkoma-Patienten (EU BioMed I-Programm) beim Institut für Wissenschaft und Ethik in Bonn
Juni 1996
Anhörung zum Entwurf des Transplantationsgesetzes beim Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages in Bonn
Dezember 2001
Enquete Komarehabilitation und das Apallische Syndrom, Senat der Stadt Wien
September 2003
Anhörung zur Forschung an nichteinwiligungsfähigen Menschen im Wachkoma,
Enquete Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages in Berlin
November 2005
Europäische Bürgerkonferenz zur Hirnforschung
Dt. Stiftung Hygiene Museum, am 25.-27. Nov. 2005 in Dresden